10.07.2025 – Meine Rolle, deine Rolle: Die Geschenke unserer Lebensphasen von Jugend bis Ältestenschaft.

Was wüsste ich gern von jemandem, der den Lebensweg schon weiter gegangen ist? Was kann ich Jüngeren mitgeben?

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🌿 Kostenloser Generationen-Spaziergang in Eberswalde 10. Juli | 15:30 – 18:30 Uhr

📍 Thinkfarm Eberswalde, Eisenbahnstraße 92/93 (Atelier)

„Meine Rolle, deine Rolle“

Was wüsstest du gern von jemandem, der schon länger durchs Leben geht?

Komm mit auf einen Spaziergang der besonderen Art – im Austausch mit anderen Generationen entdecken wir, was jede Lebensphase an Geschenken bereithält.

📣 Offen für alle, besonders Menschen im Studienalter, die neugierig sind, sich selbst und andere neu zu sehen.

🫶 Eintritt frei. Einfach vorbeikommen, zuhören, reden, mitdenken. Schreib gerne eine PN wenn Du kommen magst.

🗓️ Do. 06.11. 15:30-18:30

📍Thinkfarm Eingang Atelier, Eisenbahnstraße 92/93 mit Kaffee und Kuchen

🌳 Dialoge am Karl Marx Platz

Auftakt

Bereits durch die Anmeldungen zeigte sich, dass einige Gesichter aus vergangenen Dialogen wieder dabei sein würden. Das Thema stieß im Vorfeld auf große Resonanz, auch wenn spontan wieder einige Absagen Jüngerer eintrafen, wie inzwischen meistens.

Politische Einordnung

Wir haben so viele verschiedene Rollen in unserer Gesellschaft – und die Krisen der vergangenen Jahre haben uns die Bedeutung mancher noch einmal vor Augen geführt: Als „system-relevant“ haben manche Berufe eine neue öffentliche Anerkennung erfahren. Zumindest kurzzeitig. Aber nicht nur in der Pandemie, sondern immer sind wir umgeben und Getragen von Menschen mit ihren verschiedensten Rollen: Da die Bäckereifachverkäuferin, das ist offensichtlich. Aber da ist auch die ältere Nachbarin von nebenan, in Frührente, und der alte Herr, schon lang in Rente, beide mit ganz verschiedenen Lebenserfahrungen. Da ist der junge Naturschutz-Student. Da ist die alleinerziehende Mutter, gleichzeitig Erzieherin. Und, es ist eigentlich offensichtlich: Jede dieser Rollen hat ihren ganz eigenen Wert. Und für gelingende Demokratie ist jede Erfahrung, jede Rolle wichtig und wertvoll! Und gerade der Austausch mit Menschen in anderen Rollen kann so bereichern sein. Deshalb sind wir heute hier.

Nach der Vorstellungsrunde, in der jeder neben „Namen“ und „ So geht’s mir gerade“ auch die augenblickliche Rolle nannte, überraschte Schauspieler Schortie Scheumann alle, einschließlich Moderation, mit wenigen Worten – einer Spannungspause und einer – Rolle. Mitten durch den Raum, und sehr gekonnt. Alles lachte und schmunzelte. Anschließend spielte er das Beatles -Lied „All you need is Love“ als ein Generationenverbindendes Musikstück, dass viele kennen: Für die Generation der Älteren ist es mit Aufbruch, Rebellion und Veränderung verbunden, für die jüngeren die sehr eingängige Melodie und dem allen bekannten Refrain.

Die Dialoge

Bei Sonnenschein und erstem Hitze-braunen Flecken in Laub und Rasen fanden die Dialoge im angenehm schattigen Park statt.

1. In welchen Rollen siehst du dich gerade? Was ist daran schön, was herausfordern?

2. Was war dein letzter Übergang in eine neue Rolle? Welche Rolle spielten dabei Menschen anderer Generationen?

3. Zukunft Wunsch: Was wünschst du dir selbst für deine zukünftigen Rollen? Und was wünschst du dir von Mitmenschen in anderen Rollen?

Die Trompete rief uns auch über die größere Entfernung immer wieder zusammen und zumPartner-Wechsel. Da aufgrund ungleicher Altersverteilung durch kurzfristige Absagen beide Moderatoren in den Gesprächen einsprangen, sind von den Dialogen selbst diesmal keine Fotos entstanden.

Abschluss und Ausklang

Wie war das Reden & Zuhören zu zweit? Was war neu oder besonders für Sie?

  • Sollte beibehalten werden!
  • Von Mund—zu Ohr
  • Für 1. Besuch dieser Reihe bin ich sehr angetan. Da die Altersunterschiede gut waren konnte ich mich sehr gut einfügen. Und neue Kenntnisse gewinnen. Bitte weiter so.
  • Gute Übung für mich einfach 4 – 5 Minuten nur zuzuhören!
  • Menschen sein lassen – Freiheit der Einzelnen in Ihrer Meinung -> Respektvoll
  • Mehr miteinander kommunizieren / Meinungen gelten lassen, aber keine Propaganda
  • Gegenüber Mitmenschen aufmerksam und freundlich sein
  • Wertvoller Erfahrungsaustausch
  • Bei mir selbst anfangen – nur mich kann ich ändern
  • Austausch zwischen Generationen kommt oft viel zu kurz!
  • Dieses Kollektive Denken – so wichtig
  • Krieg – Generationenweitergabe von Trauma
  • Job Zuversicht und Lebenszuversicht der Jugend hier trotz aller Ungewissheit ist schön zu hören
  • Gelassenheit finden
  • Diese Sache mit dem Recht haben wollen ablegen – gar nicht so einfach!
  • Über das interessante Gespräch der Dialogstruktur die hohe Eigenen Lebenszufriedenheit konstatiert zu bekommen – deren stete Korrektur zum Erhalt nötig ist.
  • Erfüllt Älteste werden – wie geht das? Gelassenheit und Herzenswärme bei Älteren tut gut!
  • Bin gut im Reflektieren vergangener Rollen, zukünftige beschäftigen mich sehr! Ich versuche Prävention gegen Negativ-Beispiele des einsamen Alt-Seins.

Podcast

Diesmal saß Marion Köstler, ehemalige Leiterin der Geschäftsstelle Nord der Akademie 2. Lebenshälfte und Unterstützerin des Formates aus der ersten Stunde, mit ihn der Podcast-Aufnahme, ebenso Steffen Schortie Scheumann. Das gemeinsame Zurückschauen auf den Nachmittag konnte ein vielschichtiges Bild der Veranstaltung und ihrer besonderen Themen zusammentragen.

Fazit

Dieses Dialogthema brachte sehr viel Verbundenheit und Herzenswärme zwischen den Generationen.

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